Baumpflanzung

Baumpflanzung

Planen Sie die Gestaltung eines privaten oder gewerblichen Gartens, ist die Baumpflanzung ein wichtiges Element. Durch ihre mächtige Präsenz sind Bäume ein wesentliches Element der Gartenanlage, weshalb ein ausgefeiltes Bepflanzungskonzept nötig ist, gerade wenn es sich um kleinere und mittelgroße Gärten handelt – sonst mutiert der neue Hausbaum schnell zum ungewollten Riesen, der womöglich zu viel Schatten spendet und die Optik zu stark dominiert. Mit der richtigen Bepflanzungsplanung setzen Bäume hingegen tolle Akzente, setzen die rechten Lichtverhältnisse für ein Schattenbeet oder liefern ganz einfach einen natürlichen Sonnenschutz zum Verweilen im Garten. Nadelbäume bieten das ganze Jahr über einen üppigen, grünen Anblick, auch im verschneiten Garten, während Obstbäume saisonal die Ernte ermöglichen. Bäume, die im Frühjahr blühen und im Herbst die Blattfarbe wechseln, bieten zu jeder Jahreszeit eine reizvolle Optik.

Wir beraten Sie ausführlich über Habitus und Farbe Ihres neuen Baums oder Ihrer neuen Bäume. Sollten Sie gleichzeitig eine Beetbepflanzung in Betracht ziehen und ein Schattenbeet oder Terrassenbeet anlegen wollen, koordinieren wir alle relevanten Elemente für die Bepflanzung. Nach der Konzeption Ihrer Gartenbepflanzung mithilfe unserer Spezialisten liefern wir Ihre neuen Pflanzen an und helfen Ihnen, damit Sie den Baum richtig pflanzen. Nach der Bepflanzung übernehmen wir auch die Düngung und Wässerung.

Gerne beraten wir Sie persönlich zur Beflanzungsplanung und wie Sie einen Baum richtig einpflanzen!

Bäume für kleine Gärten

Auch wer einen kleinen Garten oder Vorgarten besitzt, braucht nicht auf die Baumpflanzung verzichten. Allerdings sollten Sie hier schlau vorausplanen, denn große Bäume müssen regelmäßig zugeschnitten werden, damit sie nicht zu groß werden und den Bereich dominieren. Von Bäumen wie Eichen oder Platanen raten wir deshalb für diese Bereiche dringend ab. Dennoch haben Sie auch bei wenig Platzangebot eine große Auswahl bei der Bepflanzung. Hervorragend geeignet sind hier kleinkonige Bäume und speziell kleinbleibende Züchtungen.

Schmale, säulenförmige Bäume wie Säulen-Hainbuchen oder Säulen-Zierkirschen sind ästhetisch sehr ansprechend und wirken elegant auch in kleineren Gartenanlagen. Die Pyramiden-Eberesche gehört zu den Pioniergehölzen und ist extrem standorttolerant und winterhart.

Kugelförmige Bäume machen sich besonders gut in Vorgärten, Sträucher lassen sich optisch damit attraktiv kombinieren. Rotdorn, Kugelahorn wie auch Kugelrobinie und Kugeltrompetenbauch sind langsam wachsende Bäume, wobei jedoch zu beachten ist, dass deren Krone im Alter bis zu fünf Metern breit werden kann. Eine sichere Wahl für eingeschränktes Platzangebot ist die Kugel-Steppen-Kirsche, deren Krone bis zu 2,5 Metern breit werden kann, sowie die Kugel-Stumpf-Eiche mit bis zu 1,5 Metern Breite.

Möchten Sie mehr über kleinbleibende Bäume erfahren und wie Sie einen solchen Baum richtig einpflanzen, dann kontaktieren Sie uns, unser erfahrenes Beratungsteam hilft Ihnen gerne!

Bäume für große Gärten

Sie besitzen einen großen Garten und ausreichend Platzangebot? Dann bietet es sich absolut an, groß werdende Bäume zu pflanzen. Sie spenden Schatten, geben einem Garten einen besonderen Schliff und bieten viele Jahre lang Freude, besonders wenn Sie einen Baum einpflanzen, der noch ganz jung ist und dessen üppiges Wachstum Sie auf Dauer verfolgen können. Besonders Eichen und Buchen empfehlen sich hier, sie sind echte Klassiker und bleiben unvergänglich. Diese Laubbäume besitzen einen mächtigen Habitus und begeistern mit schönen Blättern, die sich im Herbst attraktiv verfärben. Majestätisch wirkt ein Walnussbaum, der bis zu 30 Metern hoch werden kann. Attraktiv für große Gärten ist auch eine Linde, ein Ahorn, eine Birke oder Kastanie, wobei Sie dabei die Auswahl an verschiedenen Unterarten haben, die sich in Blüten- und Rindenfarben unterscheiden. Bei der Bepflanzung von Laubbäumen dürfen Sie nicht vergessen, dass sie im Winter das Laub verlieren und Rechenarbeit anfällt.

Obstbäume für Genießer

Reizvoll für große Gärten können auch Obstbäume sein, die ab einem gewissen Alter reichlich Früchte tragen und die Ernte erlauben. Beliebt sind Apfel-, Birnen- sowie Pflaumen- und Zwetschgenbäume, auch ein Kirschbaum macht sich in einem großen Garten gut. Die Wahl kann ganz einfach davon abhängen, was Ihnen am besten schmeckt, es kommt jedoch auch auf die Bodenbeschaffung an, die bei der Bepflanzungsplanung stets berücksichtigt werden muss. Zusätzlich sollten Sie beachten, dass Obstbäume ein gewisses Maß an Arbeit bedeuten – sie müssen regelmäßig zugeschnitten, gepflegt und eben auch abgeerntet werden. Entscheiden Sie also im Voraus, wie viel Zeit Sie investieren möchten.

Immergrüne Nadelbäume

Unkomplizierter sind Nadelbäume, wenngleich Sie hier auf Blüten und das Verfärben der Blätter natürlich verzichten müssen, stattdessen setzen Sie das ganze Jahr über grüne Akzente in Ihrem Garten. Besitzen Sie einen sehr großen Garten, passen imposante Baumarten wie Fichten, Zedern, Tannen, Lärchen und Kiefern in ihr Bepflanzungskonzept. Diese Bäume werden allerdings über 20 Meter hoch, weshalb Sie auch die Entfernung zum Nachbarn berücksichtigen sollten, dessen Lichtverhältnisse Sie damit beeinträchtigen könnten. Für die meisten Gärten im Stadtbereich sind diese Nadelbäume einfach zu groß, zumal sie sich nicht einfach zuschneiden lassen. Wer an der Spitze kappt, kann dem Baum dauerhaften Schaden zufügen. Einen Baum richtig pflanzen ist ebenso ein Fall für den Fachmann wie die korrekte Pflege. Bezaubernde Nadelbäume für normalgroße Gärten sind eine Japanische Rot-Kiefer, eine Europäische Eibe wie auch verschiedene Wachholderbäume oder Zwergtannen.

Für exotisches Flair im Garten

Wünschen Sie sich einen außergewöhnlichen oder exotischen Baum im Garten, der sich auch im mitteleuropäischen Klima gut hält, können Sie einen Tulpenbaum in Betracht ziehen, der bis zu 35 Metern hoch werden kann und den Garten mit traumhaften, tulpenähnlichen Blüten schmückt. Wunderschön und ein echter Blickfang sind die weißen Blüten des Taschentuchbaums, der bis zu 25 Metern hoch werden kann. Auch Ginko- und Platanenbäume verleihen dem Garten exotisches Flair.

Sie besitzen einen großen Garten und wollen einen Baum einpflanzen? Kontaktieren Sie uns, um den richtigen Großbaum zu wählen – wir beraten Sie bei allen Fragen fachmännisch!

Was ist bei der Baumpflanzung zu beachten?

Die Gartenbepflanzung erfordert natürlich etwas Planung, bei der Sie unsere Spezialisten gerne jederzeit tatkräftig unterstützen. Vom Bepflanzungskonzept und Wahl der passenden Bäume und Sträucher für Ihren Garten stehen wir Ihnen ebenso zur Seite wie beim Baum einpflanzen.

Planung

Die Bepflanzungsplanung zieht alle wesentlichen Faktoren Ihres Gartens in Betracht, von der Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnissen bis hin zum Platzangebot und Entfernung zu den Nachbarn. Zudem soll das Konzept optisch stimmig sein und das richtige Ambiente in Ihrem Garten schaffen. Planen Sie eine Beetbepflanzung wie ein Schattenbeet oder Terrassenbeet, helfen wir, den richtigen Platz dafür festzulegen, in Übereinstimmung mit der Baumpflanzung. Auch die Sträucher Bepflanzung erfolgt in Einklang mit allen anderen Elementen Ihres Gartens.

Pflanzung

Einen Baum richtig einpflanzen – das sollten Sie ebenfalls einem Fachmann überlassen. Bei der Baumpflanzung zu beachten ist nicht nur die Auslegung der Pflanzungsstelle und Aushebung der Grube, sondern auch die korrekte Bewässerung und Düngung. Einen Baum richtig pflanzen bedeutet weitaus mehr als ihn einfach in die Erde zu setzen. Wir beachten bei der Gartenbepflanzung auch auf Faktoren wie die richtige Jahreszeit: wenngleich das ganze Jahr über ein Baum gepflanzt werden kann, solange der Boden nicht gefroren ist, eignen sich Frühjahr und Herbst oft am besten. Ähnliches gilt für die Beetbepflanzung – Terrassenbeet und Schattenbeet sollten idealerweise mit der Baumbepflanzung koordiniert werden.

Unser Tipp:

Vergessen Sie bei der Planung nicht, dass es ganz Ihnen überlassen bleibt, ob Sie einen ausgewachsenen Baum anpflanzen möchten oder einen jüngeren Baum. Wir liefern Ihren Großbaum gerne in einer Größe, bei dem Sie Ihn noch beim Wachsen begleiten können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns, unser Beratungsteam hilft Ihnen jederzeit gerne.

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Gehölze

Gehölzpflanzung

Gehölze bilden einen wesentlichen Teil des Gartenbaus, wo sie vielseitige Funktionen übernehmen können. Sie können sowohl als Wind- oder Sichtschutz als auch zur Einfriedung von Grundstücken dienen. Gehölze eignen sich hervorragend zur Unterpflanzung von Bäumen, als Raumbildner oder Solitärgehölz. Dabei haben Sie die Auswahl unter zahllosen Arten in ganz unterschiedlichen Größen, Farben und Formen.

Wir helfen Ihnen bei der Planung und der richtigen Wahl von Großgehölz, Kleingehölz, Bodendeckern und Sträuchern – je nach Verwendungszweck und welche Optik Sie sich wünschen. Nachdem wir gemeinsam mit Ihnen ein Bepflanzungskonzept erstellt haben, unterstützen wir Sie tatkräftig bei der Bepflanzungsplanung. Anschließend pflanzen unsere erfahrenen Gärtner Ihr Gehölz für Sie ein und helfen auch bei der Wässerung und Düngung. So gehen Sie sicher, dass es unbeschadet wächst und optimal gedeiht.

Ganz gleich welche Art von Gehölzen Sie sich wünschen, wir haben das passende Angebot für Ihr Gartenprojekt – ganz gleich ob im privaten oder kommerziellen Bereich. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern jederzeit!

Gehölze für jeden Zweck

Welche Gehölze Sie für Ihren Garten wählen, hängt von diversen Faktoren ab. Das Platzangebot spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Bodenbeschaffenheit, Lichtverhältnisse wie natürlich auch das Gesamtbild, das Sie für Ihren Garten im Sinn haben, sowie persönlichen Präferenzen. Wichtig ist auch der Zweck, den Sie damit verfolgen – sollen die Gehölze Sichtschutz bieten oder den Wind abschotten? Auch die Raumbildung spielt im Bereich Gartenbepflanzung eine tragende Rolle – werden Sträucher und Kleingehölz an der falschen Stelle platziert, können sie leicht die Raumwirkung des Gartens zerstören, als Grundstückrahmen bilden sie hingegen effektive Raumbilder.

Großgehölz

Von Großgehölz spricht man bei Stauden und Sträucher mit einer Höhe von drei bis sieben Metern. Dazu gehören mehrstämmige Sträucher wie japanischer Ahorn, Magnolien genauso wie auch Zieräpfel. Gerade in größeren Gärten bilden Großgehölze attraktive Fixpunkte und helfen dabei, die Grünfläche zu gliedern. Sie eigenen sich zudem für jeden, der schnell fertige Ergebnisse sehen und Zeit sparen möchte, da Gehölze nicht Jahre brauchen, um zu einer Größe heranzuwachsen, mit der Sie die gewünschte Wirkung erzielen. Wichtig für die Bepflanzungsplanung: Großgehölze sollten an einem exponierten Platz im Garten gepflanzt werden, damit sie optisch entsprechend zur Geltung kommen.

Kleingehölz

Kleingehölz eignet sich für den typischen Hausgarten. Dazu gehören Sträucher und Stauden, die nur bis zu einem Meter hoch werden, aber auch sehr langsam wachsende Arten, die bis zu drei Metern Höhe heranwachsen können. Kleinbleibende Gehölze, die schnell wachsen und ihre Endhöhe bereits nach drei bis vier Jahren erreicht haben, eignen sich besonders gut als Blütenhecken, an Böschungen sowie in kleineren Vorgärten. Auch bei der Beetbepflanzung können sie eine wichtige Rolle spielen und eine schöne Ergänzung zu Blumenbeeten bilden. Attraktiv sind in hierbei unter anderem Ziersträucher wie Jasmin, Fingerstrauch, niedrige Deutzien, die liebliche Weigelie oder die Tulpenmagnolie mit ihrer üppigen Blütenpracht. Kleingehölz kann auch dazu dienen Lücken zwischen jungen Nadelgehölzen charmant zu füllen.

Kleinbleibende, langsam wachsende Gehölze erreichen ihre Endhöhe erst nach vielen Jahren und werden nur selten über 50 Zentimeter hoch. Die meisten Typen wachsen aufrecht, vor allem jedoch in die Breite. Ginster, Zwerg-Rhododendren, Wachholder und Heidekräuter gehören unter anderem zu dieser Art. Sie machen sich gut in Steingärten oder Heidegärten, kommen aber auch in der Beetbepflanzung, besonders in kleinen Beeten, zum Einsatz.

Größer werdende, jedoch nur sehr langsam wachsende Kleingehölze sind meist Zwergformen von großen Bäumen. In der Regel dauert es mehrere Jahrzehnte, bis sie ihre Endhöhe von bis zu drei Metern erreichen. Zwergkiefern, Zwergeiben oder Balsam-Tannen gehören ebenso zu dieser Gruppe wie Muschelzypressen und Zwerg-Wachholder. Auch sie machen sich gut in Heide- und Steingärten sowie entlang schmaler Pflanzenstreifen. Ihr Wachstum und oftmals außergewöhnliche Wuchsform machen Sie zum Blickfang und erinnern im Stil oft an japanische Gartenkultur.

Bodendecker

Bodendeckende Gehölze sind gewöhnlich pflegeleicht und winterhart und damit aus keinem Garten wegzudenken, da sie ganz einfach zur Flächenbegrünung eingesetzt werden können. Sie werden auch als Kriechgehölze bezeichnet und sind gewöhnlich Teil jeder Bepflanzungsplanung von Gärten und Parkanlagen. Heidekraut ist ein beliebter Vertreter dieser Gehölzgruppe – in all seinen verschiedenen Varianten. Bei der Bepflanzung sollte beachtet werden, dass Heidekraut viel Sonne braucht. Cotoneaster, auch Zwergmistel genannt, gibt es in vielen Arten und Sorten. Beliebt ist dabei die immergrüne Teppichmispel, die leicht gedeiht und absolut resistent ist. Efeu, Johanniskraut wie auch kriechende Teppichwacholder sind bekannte Bodendecker. Immergrün macht sich gut in Schattengärten und lässt sich leicht mit Stauden kombinieren. Wunderschön sind auch Bodendeckerrosen mit ihren üppigen Blüten, die sich sowohl zur Bepflanzung von Flächen als auch an Hängen eignen.

Sträucher

Zur Gehölzpflanzung im Garten gehören selbstverständlich auch Sträucher, die es in unzähligen Arten gibt. Hier haben Sie die Qual der Wahl. Unsere Berater helfen Ihnen jedoch gerne, genau die Sträucher für Ihr Bepflanzungskonzept auszuwählen, die sowohl hinsichtlich Bodenqualität als auch entsprechend der Lichtverhältnisse Sinn machen und sich optisch perfekt in ihren Garten einfügen. Blüten, Aroma und auch die Blütezeit spielen hier eine Rolle. Immerhin wollen Sie sich das ganze Jahr über blühende Sträucher freuen. Wer gerne erntet, mag sich für Obst – oder Nusssträucher entscheiden, duftende Sträucher sprechen den Geruchsinn an. Auch Dornensträucher, Ziersträucher, immergrüne Sträucher und bestimmte Giftsträucher wie der Ginster sind aus der Gartenbepflanzung kaum wegzudenken. Der Gärtner weiß, welche Sträucher im Frühjahr, Sommer, Herbst oder gar im Winter blühen, so dass Sie immer attraktive Blickfänge in Ihrem Garten setzen können. Auch die Größe spielt selbstverständlich eine Rolle, so dass ihr Strauch auch Jahre später noch in Ihr Bepflanzungskonzept passt. Generell unterscheiden sich bodendeckende Sträucher, die vor allem in die Breite wachsen, schlanke Zwergsträucher, die bis zu einem Meter hoch werden, Kleinsträucher mit einer Höhe zwischen zwei und vier Metern sowie Großsträucher, die zwischen vier und 10 Metern hoch werden können.

Ganz gleich für welche Gehölze Sie sich entscheiden, wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl! Je nachdem welche Blütenfarben, Fruchtformen, unterschiedliche Herbstfärbungen oder auch Rindenbilder sich am besten in die Optik Ihres Gartens einfügen.

Gehölze richtig pflanzen

Der Gärtner weiß am besten, wann, wo und wie man Gehölze richtig pflanzen sollte, damit sie gut gedeihen und dauerhaft wachsen. Dabei spielt besonders die Jahreszeit eine Rolle, denn die meisten Gehölze sollten früh genug im Herbst gepflanzt werden, damit sie den ersten Frost heil überstehen. Frostempfindliche Gehölze sollten ohnehin am besten im Frühjahr, von Anfang März bis Ende April, gepflanzt werden. Dabei ist es wichtig, dass der Boden völlig aufgetaut und nicht zu stark durchnässt ist. Sensiblere Gehölze wie Lorbeerkirschen und Hein- oder Rotbuchen müssen bis April oder Mai warten, bis es nachts sicher nicht mehr friert. Wer später im Frühjahr pflanzt, darf natürlich ausreichendes Gießen nicht vergessen, wenn der Boden trockener wird.

Im Herbst kann die Gehölzpflanzung üblicherweise von September bis Anfang Dezember erfolgen. Bestimmte Laubgehölze wie Eiben oder Buchsbäume sollten jedoch früher, möglicherweise schon im August, spätestens aber im September gepflanzt werden, damit sie vor dem Winter ausreichend verwurzelt sind.

Wer Gehölze richtig pflanzen will, muss bei der Platzierung im Garten diverse Faktoren beachten, bei denen der Fachmann bestens helfen kann. Staunässe kann sich sehr schädlich auf diese Pflanzen auswirken, weshalb der Untergrund keineswegs zu dicht oder undurchlässig sein darf. Selbstverständlich muss auch der Platzbedarf bei der Bepflanzung einkalkuliert werden sowie die Größe und Tiefe des Lochs, das fürs Einpflanzen ausgehoben werden muss. Planen Sie die Beetbepflanzung mit Gehölz, wollen Sie zudem gewährleisten, dass diese den anderen Pflanzen nicht Sonne oder Nährstoffe rauben oder sich die Wurzeln zu stark verbreiten.

Wir stehen Ihnen bei der Gehölzpflanzung wie auch allen anderen Fragen der Gartenbepflanzung jederzeit und gerne tatkräftig zur Seite – vom Bepflanzungskonzept über die Bepflanzungsplanung bis hin zum Einpflanzen, Einwässern und Düngen!

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Stauden

Stauden

Stauden liefern dem Garten die üppige Blütenpracht und sind damit aus keiner Bepflanzungsplanung wegzudenken. Generell unterscheiden sie sich dadurch von Sträuchern, dass ihre überirdischen Pflanzenteile nicht verholzen. Zudem besitzen Stauden eine Lebensdauer von mehr als zwei Jahren, wobei die Samen nach der Ausreifung am Ende eines Jahres absterben. Die Zwiebeln oder Knollen der Stauden überwintern jedoch und bilden im Frühling erneut Pflanzen. Die Auswahl für Garten- und Beetbepflanzung ist nahezu grenzenlos und reicht von Astern über Stauden von Pfingstrosen bis hin zur Wolfsmilch.

Beim Erstellen Ihres Bepflanzungskonzepts sollten Sie die Standorte der Stauden im Garten ebenso in Betracht ziehen wie deren Blütezeit. Der Gärtner berät Sie bei der Auswahl von Schattenstauden, Halbschattenstauden oder auch Sonnenstauden und hilft dabei, das Staudenbeet zu bepflanzen. Er steht ebenso bei Fragen zur Überwinterung von Pflanzen zur Verfügung.

Die Staudenbepflanzung soll Teil ihres Projekts werden, Sie wollen aber sichergehen, dass Sie die passenden Arten auswählen und die Stauden richtig einpflanzen? Kontaktieren Sie uns, unser fachmännisches Team unterstützt Sie in allen Fragen und steht Ihnen tatkräftig zur Seite.

Herbststauden

Wer freut sich nicht über eine Blütenpracht vom Frühjahr bis spät in den Herbst? Herbststauden werden in der Regel im Spätsommer oder zum Herbstbeginn gepflanzt und blühen besonders in feuchtem und kühlem Klima auf. Dabei erfüllen sie auch eine wichtige Funktion für die Insektenwelt, da sie diese auch dann noch mit Pollen und Nektar versorgen. Zu den bekanntesten und beliebtesten Herbststauden gehören die unkomplizierten, resistenten Astern, die es in vielen verschiedenen Farben und Wuchsformen gibt, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack und gewünschter Optik. Neben Astern dürfen auch Anemonen und Heidekraut im Herbst in keinem üppigen Garten oder einer attraktiven Beetbepflanzung fehlen. Bezaubernd sind im Herbst auch Alpenveilchen, Silberkerzen oder die spätblühende Fetthenne.

Wildstauden

Wildstauden besitzen ihren Namen, weil sie in freier Natur zu finden sind und wild wachsen, wobei sie auch in einem professionell angelegten Garten eine wundervolle Ergänzung bilden und attraktive Blickfänge liefern. Man denke nur an den leuchtenden blauen Berg-Eisenhut, filigrane Farne der verschiedensten Art, zierliche Busch-Windröschen oder den flächendeckenden Haselwurz. Wildstauden eignen sich besonders für insektenfreundliche Gärten, da sie vor allem Bienen anziehen. Außerdem gedeihen sie auch im aktuellen Klimawandel gut. Bekannt sind im Bereich Wildstauden vor allem auch die Gaissmayer Stauden aus dem Allgäu.

Sonnenstauden

Ihre Bepflanzungsplanung sieht ein Staudenbeet vor, das direkt in der Sonne liegt? Kein Problem mit den vielseitigen, bunten Sonnenstauden, die sich hier so richtig wohlfühlen. Angesichts des aktuellen Klimawandels werden die heimischen Sommer immer heißer. Doch wo viele Pflanzen Probleme haben, gedeihen Sonnenstauden besonders gut. Vertrauen Sie dem Fachmann, die richtigen Arten auszuwählen, die es heiß und trocken lieben, und lassen Sie ihn ihr sonniges Staudenbeet bepflanzen. Ein weiterer Vorteil dieser Stauden: sie sind pflegeleicht und auch kälteresistent. Gemeinhin gelten als winterharte Stauden für sonnige Standorte. Wer mit seinem Garten einen wertvollen ökologischen Beitrag leisten will, sollte wissen, dass Sonnenstauden zudem einen eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten liefern. Winterharte Stauden für sonnige Standorte schließen auch den duftenden Lavendel in all seinen Varianten mit ein. Ebenso Hauswurz, Alpenastern, gewöhnliche Astern, Blaukissen, Sonnenhut und viele mehr. Auch diverse filigrane Gräser, wie das Präriegras, bringen Struktur in ein Staudenbeet und lockern die Optik auf. Wunderschön sind üppige Stauden Pfingstrosen, die ebenfalls die Sonne lieben.

Halbschattenstauden

Halbschattenstauden vertragen im Gegensatz zu den Sonnenstauden auf Dauer keine direkte oder andauernde Sonneneinstrahlung. Dies sollten Sie besonders bei der Staudenmischpflanzung beachten und beim Bepflanzungskonzept einkalkulieren. Zeiten längerer Beschattung mit eher kurzer, jedoch regelmäßiger Sonneneinstrahlung eignen sich am besten für Halbschattenstauden, die zudem gerne einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden haben. Wollen Sie diese Stauden richtig einpflanzen, sollten Sie jedoch den Vollschatten vermeiden – ein gewisser Lichteinfall ist notwendig, damit Halbschattenstauden ihre Blüte richtig entfalten können. Diese Arten eignen sich bei der Beetbepflanzung gut zur Flächendeckung und sorgen bei der Staudenmischpflanzung für eine harmonische Optik. Bekannte Vertreter sind Jungfernkraut, Stiefmütterchen, Christrosen, Waldmeister und unzählige Arten mehr.

Schattenstauden

Schattige Gartenbereiche sind oftmals nicht ganz so einfach zu begrünen. Doch auch hier kann ein Staudenbeet Sinn machen und einen attraktiven, bunten wie auch üppigen Anblick bieten. Schattenstauden gedeihen besonders gut unter großen Bäumen, entlang von Hauswänden, unter hohen Sträuchern oder am Rand von Gehölzen. Sie begeistern hier mit viel freundlichem Grün. Auch prachtvolle Blüten können Sie bei Schattenstauden erwarten, wie beispielsweise bei einer rosafarbenen Bergenie, rotblühendem Lungenkraut oder zierlichen Elfenblumen. Gerade Schattenstauden besitzen zauberhafte, filigrane Blüten, die somit auch Harmonie in schroff anmutende Steingärten bringen. Sie suchen winterharte Arten für die Staudenbepflanzung in schattigen Bereichen? Immergrün, Porzellanblümchen und auch viele Ziergräser eignen sich hier gut. Anders als winterharte Stauden für sonnige Bereiche können diese Staudenarten auch unter Nadelbäumen und Sträuchern erfolgreich gedeihen.

Steingartenstauden

Steingartenanlagen besitzen einen ganz besonderen Charme, ganz gleich in welcher Kultur. Steingartenstauden eignen sich ebenso für die Beetbepflanzung mit alpinem Charakter wie auch im japanischen Stil. Zwischen Kieselbeeten und größeren Steinen machen sich diese Stauden besonders gut und schaffen Harmonie zwischen schroffen Steinen und zierlichen Pflanzen. Da Steingartenstauden meist aus Gebirgsregionen oder dem Mittelmeerraum stammen, vertragen sie in der Regel Hitze und Trockenheit sehr gut. Winterharte Stauden für sonnige Standorte sind hier oft eine schlaue Wahl. Wollen Sie ein Staudenbeet bepflanzen, das Teil eines Steingartens bildet, hilft Ihnen der Fachmann dabei den richtigen Standort auszuwählen – Steingartenstauden lieben dabei einen durchlässigen, aber weitgehend mageren Boden. Für die Staudenmischpflanzung im Steingarten empfiehlt sich eine Mischung aus blühenden Arten wie dem scharfen Mauerpfeffer, Glockenblumen oder Nelken, gepaart mit Staudenkräutern wie Salbei und Thymian oder auch schmalen Gräsern oder Steinmoos. Dazwischen machen sich verschiedene Gehölze gut wie beispielsweise ein Ginster oder Wachholderbusch.

Sie möchten ein Staudenbeet bepflanzen und suchen die richtigen Stauden für Bodenverhältnisse, Lichtverhältnisse und harmonische Optik? Kontaktieren Sie uns. Unser Beratungsteam hilft Ihnen beim Bepflanzungskonzept sowie der Planung und unsere Gärtner werden die Stauden richtig einpflanzen.

Staudenbepflanzung für dauerhafte Gartenfreude

Zur Bepflanzungsplanung Ihres Gartens sollten Sträucher und Gehölze selbstverständlich ebenso gehören wie Stauden. Blühende Formen wie Stauden von Pfingstrosen sorgen für bunte Akzente zwischen grünen Bodendeckern und filigranen Gräsern, die zusammen ein stimmiges Ganzes liefern. Stauden gibt es in zahllosen Formen und Arten, weshalb Sie dringend einen Fachmann zurate ziehen sollten, um die richtigen Pflanzen für die entsprechenden Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit auszuwählen. Auch Gaissmayer Stauden bieten eine Vielfalt an Exemplaren, die nicht nur schön aussehen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz liefern. Zum Beispiel unterstützen sie den Erhalt von Insekten. Auch die Winterfestigkeit mag bei der Entscheidung für die richtigen Stauden eine wichtige Rolle spielen.

Wer Stauden richtig pflanzen will, muss selbstverständlich auch die optimale Pflanzzeit kennen – manche Stauden sollten im Frühjahr, andere eher im Herbst gepflanzt werden. Wer die Stauden im Herbst pflanzt, kann sicher gehen, dass sie im kommenden Frühjahr bereits genug eingewachsen sind und sofort Blüten tragen. Nässeempfindliche Stauden wie Pfingstrosen oder Türkenmohn pflanzt man ebenfalls am besten im Frühjahr, wenn der Boden komplett aufgetaut ist und das Klima wärmer und trockener wird. Andere Arten wie Chrysanthemen oder Astern, die im Herbst blühen, sollten bereits im Frühjahr in die Erde gesetzt werden.

Wir helfen Ihnen gerne Stauden richtig zu pflanzen, damit sie gut gedeihen und Ihnen in Ihrem Garten lange Freude bereiten. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich beraten!

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Hecken

Hecken

Hecken sind aus kaum einem sorgfältig angelegten Garten wegzudenken und können verschiedene Funktionen besitzen. Zunächst dienen sie natürlich der Einfriedung eines Grundstücks, besonders wenn es sich um eine Sichtschutzhecke handelt. Daneben können Hecken in der Gartenbepflanzung jedoch auch als raumbildendes Gestaltungselement fungieren, wobei Sie mit unterschiedlichen Formschnitten über schier endlose Gestaltungsmöglichkeiten verfügen und Ihrem Garten einen ganz individuellen Charakter verleihen können. Je nach Heckenart, beispielsweise Thuja Hecke, Bambushecke oder Rotbuchenhecke, tragen auch Blattgrößen, Formen und Farben zur Optik und dem Habitus Ihrer Hecke bei.

Der Klassiker: Sichtschutzhecke

Bei der Grundstückseinfriedung stellt sich zunächst die Frage, ob Sie eine feste Konstruktion wie einen Zaun oder eine Steinmauer errichten wollen, oder eine lebende Einfriedung wie Büsche oder eine Hecke wählen wollen. Einen natürlicheren Charakter erhalten Sie am besten mit der Heckenpflanzung. Zumal baurechtlich dauerhafte Maßnahmen aus Stein oder Holz nicht immer erlaubt sind. Hecken können hingegen im Bepflanzungskonzept auch wesentliche Vorteile für die Flora und Fauna besitzen und viele nützliche Insekten anziehen. Die immergrüne Hecke bietet zudem ganzjährig vorteilhaften Sichtschutz sowie einen üppigen Anblick. Mehr noch als Zäune und Mauern, liefern Hecken den Eindruck von Abgeschiedenheit und Entspannung. Bei der Bepflanzungsplanung einer Hecke müssen jedoch verschiedene Gesichtspunkte beachtet werden:

Überlegen Sie sich gut, welche Heckenart zu den Standortbedingungen in Ihrem Garten passt. Faktoren wie Klima, Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnisse spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Außerdem sollten Sie überwägen, wie schnell die gewählten Hecken wachsen, um ausreichenden Sichtschutz zu bieten. In dem meisten Fällen eignet sich hier eine schnellwachsende Hecke wie eine Kirschlorbeerhecke, ein Liguster oder eine Bambushecke am besten. Ebenfalls sollte das Wachsverhalten der Hecke im Verhältnis zum Platzangebot in Betracht gezogen werden. Gerade dann, wenn es sich um eine breit wachsende Gartenhecke handelt, wie beispielsweise eine weiße Schnee- oder Brautspiere, die zudem bis zu 1,5 Metern hoch werden kann. Auch Ihr Verhältnis zu den Nachbarn mag deshalb eine Rolle spielen, mit dem Sie Ihr Bepflanzungskonzept zur Einfriedung möglicherweise diskutieren sollten.

Bei der Wahl der Heckenart sollten Sie auch überlegen, ob Sie eine immergrüne Hecke, eine laubabwerfende Hecke oder eine blühende Hecke bevorzugen. Die Kirschlorbeerhecke ist beliebt als Hecke, die das ganze Jahr Sichtschutz bietet. Dabei kann es jedoch bei Dauerfrost zu unschönen Verfärbungen und Schäden kommen, meist infolge von der Wintersonne, welche die Transpiration anregt, während die Wurzeln noch gefroren sind. Diese Schäden können im Frühjahr jedoch leicht weggeschnitten werden. Die Pflanze erholt sich in der Regel gut. Koniferenhecken, bei denen es sich normalerweise um Nadelgehölze handelt, gehören zu den beliebtesten immergrünen Hecken, allen voran die Thuja Hecke, aber auch Scheinzypresse, Bergkiefer oder Eiche werden gerne gewählt.

Laubabwerfende, sommergrüne Hecken bieten den Vorteil, dass sie sehr robust sind und den Winter besser überstehen als eine immergrüne Hecke. Gleichzeitig ist natürlich der Sichtschutz im Winter nur bedingt gewährleistet. Zu den beliebten blattabwerfenden Hecken gehören die Buchenhecke, insbesondere die Rotbuchenhecke und auch die Hainbuchenhecke sowie der Feldahorn. Blühende Hecken sind im Frühling und Sommer besonders attraktiv und verleihen dem Garten eine liebliche Optik. Allerdings erfordern diese Arten meist einen weitaus größeren Platzbedarf und lassen sich nicht so exakt zuschneiden. Forsythien, Kolkwitzien und Edelflieder gehören hier zu beliebten Arten. Generell sollten Sie sich für optisch hervorstechende Blüten in Weiß oder Gelb entscheiden, da sie bei Hecken eine gewisse Fernwirkung besitzen – rote oder orange Blüten werden weniger deutlich wahrgenommen und verlieren sich leicht in der Hecke.

Sie sind sich nicht sicher, welche Sichtschutzhecke sich am besten zur Einfriedung Ihres Gartens eignet und möchten sich gern beraten lassen, wenn Sie Heckenpflanzen kaufen? Ein Gartenbauprofi berät Sie bei uns gerne jederzeit und bietet Ihnen Tipps, wie Sie die Hecke richtig pflanzen.

Hecken als Raumelemente in der Gartenbepflanzung

Nicht nur eine Sichtschutzhecke unterstreicht ein entspanntes Gartenbild, sondern auch wenn die Hecke als raumbildendes Element in Ihrem Bepflanzungskonzept dient. Beispielsweise als attraktiver Raumteiler, am Rande von Beetbepflanzung oder als bezaubernder, idyllischer Hintergrund, um eventuell einer Sitzbank abgeschiedenen, lauschigen Charakter zu verleihen. Auch dabei haben Sie eine große Auswahl an verschiedenen Arten, je nachdem welche Optik Sie bei der Gartenhecke bevorzugen und wie die Hecke zugeschnitten werden soll. Eine schnellwachsende Hecke mag hier weniger wichtig sein als bei einer Sichtschutzhecke. Beachten Sie jedoch auch in diesem Fall, wie hoch die Hecke wachsen soll. Eine Eibenhecke eignet sich aufgrund ihrer Höhe und Dichte beispielsweise gut als Windschutz hinter einer Sitzgelegenheit. Bei der Beetbepflanzung sollten Sie eine eher niedrige Gartenhecke auswählen. Ein Gemüsebeet wirkt z. B. attraktiv mit einem Buchsbaum oder eine Kirschlorbeerhecke umrahmt. Gleichzeitig können Hecken bei der Beetbepflanzung auch entlang von Hauswänden dekorativ eingesetzt werden, zum Beispiel mit einer Hainbuchenhecke, Berberitze oder einem Liguster. Die Hainbuchenhecke eignet sich besonders auch zur Gestaltung eines Heckenbogens. Gerade bei einer Gartenhecke zur Raumgestaltung oder Umrandung von Beeten stellt sich auch die Frage nach dem Duft – wobei besonders blühende Hecken wie eine Rosenhecke oder ein Liguster eine gute Wahl sind.

Sie möchten eine Hecke zur Raumteilung oder Beetbepflanzung nutzen, sind sich jedoch unschlüssig, welche Art bei der Bepflanzungsplanung am meisten Sinn macht? Lassen Sie sich auch hier von einem Gartenbauprofi beraten, wenn Sie Heckenpflanzen kaufen. Gern helfen wir Ihnen bei der der richtigen Einpflanzung, um ein optimales Wachstum und Langlebigkeit zu garantieren.

Allround-Talent: Wunderhecke

Ganz gleich, ob Sie eine Hecke zum Sichtschutz, zur Raumteilung oder Beetbepflanzung anpflanzen möchten, ein echter Geheimtipp ist neben der beliebten Thuja Hecke auch die Wunderhecke, die ihrem Namen alle Ehre macht, da sie ein echtes Allround-Talent ist. Während eine Bambushecke exotisch wirkt und eine Buchenhecke besonders pflegeleicht ist, vereint die Wunderhecke alle wünschenswerten Eigenschaften und ist eine robuste, schnellwachsende Hecke. Diese Art gehört zu den immunstärksten Hecken, sie ist anspruchslos und auch günstig in der Anschaffung. Zudem spendet sie ausreichend Sichtschutz, Windschutz sowie Schatten, wenn Sie als Hintergrund einer Sitzgelegenheit gepflanzt werden. Wunderhecken sind laubabwerfend, bis zu minus 35 Grad winterfest, sind im Sommer herrlich dicht und mit ihren vielen kleinen grünen Blättern auch optisch sehr attraktiv. Gemeinhin gilt sie als die am schnellsten wachsende Heckenart mit einem jährlichen Wachstum von 1,2 bis 1,6 Metern.

Wichtig zu wissen bei einer Heckenpflanzung

Wer eine Hecke anlegen will, sollte einige wesentliche Aspekte beachten, damit nicht nur Wachstum, sondern auch Beständigkeit garantiert ist. Ein Gartenbauprofi hilft Ihnen gerne bei der Bepflanzungsplanung und beim Einpflanzen.

Wollen Sie eine Hecke richtig pflanzen, kommt es unter anderem auf die optimale Jahreszeit an. Grundsätzlich ist der Herbst am geeignetsten, denn wenn die Hecke im Frühjahr bereits stark verwurzelt ist, treibt sie am besten. Laufabwerfende Hecken wie eine Buchenhecke sollten im September oder frühen Oktober eingesetzt werden, damit sie zum ersten Frost bereits verwurzelt sind. Wenn Sie Heckenpflanzen kaufen, sollten Sie sich erkundigen, wie viel Platz die Heckenart benötigt, aber auch ob Ihre Boden- und Lichtverhältnisse geeignet sind. Eine Rotbuchenhecke wächst beispielsweise 40 bis 70 Zentimeter im Jahr. Die Rotbuche kann jedoch nicht zugeschnitten bis zu 30 Metern hoch werden und einen dicken Stamm entwickeln – behalten Sie dies also im Hinterkopf, wenn Sie über Pflege und ästhetische Gestaltung nachdenken.

Bei der Heckenpflanzung zur Einfriedung Ihres Grundstücks müssen Sie zudem dringend bedenken, den Mindestabstand zum Nachbarn einzuhalten. Beim Einsetzen in den Boden muss mindestens 30 Zentimeter Abstand zwischen den Pflanzen bestehen. Es empfiehlt sich Komposterde in das ausgehobene Loch zu füllen, um den Luft- und Wasserhaushalt in den Wurzeln zu optimieren. Nach dem Einwässern empfiehlt sich zudem reichlich Rindenmulch auszulegen.

Hecken sind Ihre beste Wahl für eine natürliche Einfriedung wie auch für eine optisch ansprechende Raumteilung, besonders bei der Beetbepflanzung. Daneben fördern Sie eine gesunde, vielfältige Flora und Fauna in Ihrem Garten und bieten über viele Jahre hinweg eine beruhigende, abgeschiedene Atmosphäre.

Die Hecke richtig pflanzen und korrekt zuschneiden – dabei hilft am besten ein erfahrener Fachmann. Auch hier sind wir für Sie da!

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Rasen

Rasen

Ein schöner, gepflegter Garten ist die Zierde eines jeden Grundstücks und lässt Blumenbeete, Sträucher und Bäume noch besser zur Geltung kommen. Gleichzeitig erfordert ein Rasen jedoch auch einigen Aufwand zur Pflege und Unkrautvermeidung. Wenn Sie eine Rasenfläche anlegen ist dies jedoch mit Arbeit verbunden, die Sie am besten einem Gartenfachmann überlassen.

Möchten Sie einen Rasen anlegen stehen Ihnen verschiedene Methoden zur Auswahl. Je nachdem, wie schnell die Gartenbegrünung erfolgen soll oder wie es um die Boden- und Lichtverhältnisse auf Ihrem Grundstück bestellt ist, erfolgt die Entscheidung. Aufgrund dieser Faktoren können Sie auch die perfekte Rasenmischung für Ihre Ansprüche auswählen. Kämpfen Sie mit lästigen Besuchern wie Maulwürfen, kann auch hier, beispielsweise mit einem Maulwurfgitter, artgerecht Abhilfe geschaffen werden.

Lassen Sie sich von uns beraten, wir helfen Ihnen gerne dabei, eine optimale und qualitativ hochwertige Lösung für Ihren Rasen zu finden, an der Sie lange Freude haben.

Rollrasen – für sofortiges Grün

Nicht jeder besitzt die Geduld, dem Gras sprichwörtlich beim Wachsen zuzusehen. Wer sich die Gartenbegrünung binnen weniger Stunden wünscht, ist mit einem Rollrasen gut beraten, der viele Vorteile gegenüber traditionellem Saatrasen besitzt. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass dieser Rasen zwar im Handumdrehen den Garten optisch verwandelt, darauf treten darf man jedoch die ersten zwei Wochen nicht – nicht ganz einfach, wenn man Kinder hat. Stabiler als junge Keime ist er jedoch von Anfang an und auch in Sachen Unkraut bietet ein Rollrasen diverse Vorteile. In der Regel wird er bereits so dicht angeliefert, dass Moos und Unkraut weniger Chancen haben sich zu verbreiten. Auf Ewigkeiten ist auch er allerdings nicht davor gewappnet und benötigt die gleiche Pflege wie ein Saatrasen.

Praktisch ist auch, dass der Rollrasen in vielen Regel-Saatgut-Mischungen erhältlich ist, ganz nach Bedarf und Beanspruchung. Ein Spielrasen zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass er schnell wächst und stark beansprucht werden kann, was jedoch gleichzeitig häufigeres Mähen bedeutet. Ein Sportrasen ist noch widerstandsfähiger und regeneriert sich schnell. Diese Rasen brauchen viel Licht und zeichnen sich meist durch ein helles, sattes Grün aus.

Rollrasen sind auch als Schattenrasen erhältlich. Diese Saatgutmischungen enthalten das Gras Poa Supina, das in Bereichen unter 1000 Lux überleben kann und eine dichte Rasennarbe für flächendeckendes Grün bildet. Das Grün eines Schattenrasen ist in der Regel heller als das von Sonnenrasen und extrem strapazierfähig. Angewendet werden sollte der Schattenrasen sowohl auf der Schattenseite eines Grundstücks, aber auch wenn hohe Bäume oder dichte Sträucher den Lichteinfall behindern, sollten Sie diesen Rasen säen.

Der Premiumrasen gilt gemeinhin auch als Zierrasen und zeichnet sich durch ein dunkles, edles Grün aus, ist dicht und besitzt eine ebenmäßige Optik. Während er sich auf repräsentativen Flächen gut macht, ist der nur bedingt belastbar.

Rollrasen sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie zu beinahe jeder Jahreszeit angepflanzt werden können, abgesehen vom Winter. Zu seinen Nachteilen gehört, dass er preislich weitaus höher liegt als der Saatrasen und angeliefert werden muss. Zudem sollte der Untergrund vorab mit Nährstoffen behandelt werden.

Sie wollen eine Rasenfläche anlegen und die Gartenbegrünung im Handumdrehen umsetzen? Kontaktieren Sie uns, und lassen Sie sich von uns beraten, welche Rasenmischung am meisten Sinn für Ihre Ansprüche, Bodenqualität und Lichtverhältnisse macht. Wir kommen auch gerne zu Ihnen und sehen uns an, welcher Rasen am besten für Ihren Garten geeignet ist.

Saatrasen – günstig und ökologisch

Wer ein wenig Geduld bei der Gartenbegrünung aufbringen kann, mag sich für einen Saatrasen entscheiden, der weitaus kostengünstiger ist und natürlich mit wesentlich weniger Aufwand angelegt werden kann. Auch aus ökologischer Sicht ist er die verantwortungsbewusstere Entscheidung, da er weniger Düngemittel und Pflanzenschutzmittel braucht als ein vorkultivierter Rasen. Saatrasen kostet in etwa ein Zehntel eines Rollrasens, was für viele Käufer ein wesentlicher Entscheidungsgrund ist. Die Rasensaat erfordert allerdings einige Planung, und das bestenfalls schon Jahreszeiten im Voraus. Bereits im Herbst sollte der Untergrund auf die Saat vorbereitet werden. Spätestens im Frühjahr muss der Boden dann mit einer Motorhacke oder durch manuelles Umgraben aufgelockert und Steine, Wurzeln oder Erdklumpen entfernt werden. Anschließend wird mit einem Rechen die Erde planiert und sollte sich für rund eine Woche setzen, bevor Sie den Rasen säen. Schwierig ist für den Laien oft die gleichmäßige Rasensaat, weshalb Sie hier am besten einem Fachmann vertrauen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Die Aussaat erfolgt stets in den Sommermonaten, wobei selbstverständlich eine ausreichende Bewässerung garantiert sein muss. Jetzt gilt es abzuwarten, denn es kann nach der Aussaat mehrere Wochen dauern, bis die Keime aufgehen, und weitere Wochen, bis der Rasen betreten werden kann. Generell ist zwei bis drei Wochen nach der Rasensaat eine bedingte Nutzung möglich, nach drei Monaten ist der Rasen dann komplett belastbar.

Auch wenn Sie eine Rasen säen wollen, haben Sie die Auswahl an zahlreichen unterschiedlichen Regel-Saatgut-Mischungen (RSM), die wir Ihnen alle anbieten können. Je nach Anforderungen an Boden, Lichtverhältnisse und Belastbarkeit gibt es auch hier Spiel-, Sport- oder Schattenrasen im Angebot.

Wir helfen Ihnen nicht nur dabei, die richtige Mischung zu finden, sondern auch beim Säen. Ebenso wie Rollrasen muss auch Saatrasen unterschiedlich oft gemäht werden – je belastbarerer und widerstandsfähiger der Rasen ist, desto schneller regeneriert er sich.

Rasenpflege – Mähen und Vertikutieren

Rasenmähen kann besonders dann lästig sein, wenn sich im Sommer Sonnen- und Regentage abwechseln und der Rasen sehr schnell gedeiht. Wirklich zeitaufwändig muss dies heutzutage jedoch nicht mehr sein, zumal es neben klassischen elektrischen Rasenmähern inzwischen auch intelligente Rasenmähroboter gibt, welche die Arbeit von ganz alleine erledigen. Dabei ist den technologischen Möglichkeiten kaum eine Grenze gesetzt und nur Ihr Budget bestimmt, für welchen Rasenmähroboter Sie sich entscheiden. Die meisten Modelle besitzen unterschiedliche Mähprogramme und laden ihre Akkus selbstständig wieder auf. Besonders innovativ sind Rasenmähroboter, die über eine App auf dem Smartphone bedient werden können.

Neben dem Mähen muss jeder Rasen selbstverständlich auch ausreichend bewässert werden. Dies geschieht sowohl nach der Einsaat als auch in heißen, trockenen Sommern. Zudem gedeiht der Rasen besonders gut und ist langlebig, wenn er regelmäßig vertikutiert und aerifiziert wird. Damit dies alles zur richtigen Zeit und korrekt geschieht, helfen wir Ihnen nicht nur bei der Rasensaat oder dem Auslegen Ihres Rollrasens, sondern auch bei der regelmäßigen Gartenpflege!

Kontaktieren Sie uns, wir erstellen gerne einen persönlichen Pflegeplan für Ihren Rasen!

Maulwurfgitter – Schutz vor lästigen Besuchern

Die Rasensaat wurde mit Geduld vollbracht oder der Rollrasen fachmännisch ausgelegt, auch die Pflege haben Sie im Griff. Wenn Sie liebevoll einen Rasen anlegen, ist nichts lästiger als nächtliche Besucher, die sich darunter häuslich einrichten. Maulwurfhügel sind nicht nur unschön anzusehen, sondern zerstören auch Ihre Rasenfläche. Ein weit verbreitetes Problem. Außerdem steht der Maulwurf unter Naturschutz, weshalb er nur artgerecht vom Verunstalten Ihres Rasens abgehalten werden kann. Hier empfehlen wir bei Garten1 eine Maulwurfsperre oder ein Maulwurfgitter. Bei einem Maulwurfgitter handelt es sich um ein engmaschiges Gitter aus Kunststoff, das horizontal unter der Rasenfläche verlegt wird, bevor Sie den Rasen säen. Eine Maulwurfsperre wird hingegen senkrecht an der Kante Ihres Rasens oder der Grenze Ihres Grundstücks in den Boden gegraben. Ganz gleich, ob Sie sich für ein Maulwurfgitter entscheiden, bevor Sie eine Rasenfläche anlegen, oder im Nachhinein eine Maulwurfsperre wählen – wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten und führen den Einbau fachgerecht für Sie durch.

Kontaktieren Sie uns bereits bei der Planung Ihrer Gartenbegrünung, um sich vorab nicht nur über die Wahl des optimalen Rasens für Ihre Ansprüche kundig zu machen, sondern auch darüber, wie Sie den Rasen anlegen, pflegen und Maulwurfproblemen zuvorkommen können.

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Bodendecker

Bodendecker

Bodendecker pflanzen ist vor allem dann eine sinnvolle Lösung, wenn Sie größere Flächen begrünen wollen, sich jedoch eine Alternative zu Rasen wünschen. Geeignet sind sie in der Regel für Bereiche, die nicht betreten werden, wie beispielsweise an Hanglagen oder Randflächen, sowohl an sonnigen wie auch schattigen Stellen, entlang von Übergängen, beispielsweise zwischen Terrasse und Garten, oder auch als Unterbepflanzung von Stauden, Bäumen oder entlang Hecken. Bei Bodendeckern handelt es sich vor allem um kleinbleibende und kriechende Gehölze, Halbstauden oder Stauden, wobei Sie je nach Bepflanzungskonzept zahlreiche Arten zur Auswahl haben.

Wünschen Sie sich grüne Bodendecker mit schönen Blättern, blühende Bodendecker oder Bodendecker, die gleichzeitig Schädlinge fern halten und nützliche Insekten anziehen?

Kontaktieren Sie uns – wir stellen Ihnen gerne einen Gartenbauprofi zur Seite, der Ihnen bei der Gartengestaltung hilft und garantiert, dass Sie Ihre Bodendecker richtig pflanzen.

Beflanzungsplanung: Welche Bodendecker eignen sich?

Bodendecker zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell und dicht wachsen, zudem sind sie meist robust und pflegeleicht, sowie für alle Bereiche im Garten und für unterschiedliche Bodenbeschaffenheit geeignet. Zudem unterdrücken sie die Entwicklung von Unkraut und schützen oft gleichzeitig vor Schneckenfraß. Dabei besitzen jedoch nicht alle Arten die gleiche Wuchsdichte – den dichtesten Pflanzenteppich erreichen Sie in der Regel mit immergrünen oder wintergrünen Arten. Dabei unterscheiden sich Stauden wie Sternmoos, Thymian oder auch der Mauerpfeffer von verholzenden Bodendeckern wie Efeu oder das Dickmännchen.

Natürlich kommt es bei der Bepflanzungsplanung auch auf die Lichtverhältnisse und den Untergrund der zu bepflanzenden Bereiche an – die Elfenblume „Frohnleiten“ oder das Blaue Immergrün sind beispielsweise robuste Arten für schattige Lagen, der blaue Teppichwacholder oder Teppichmispeln vertragen viel Sonne. Unter Gehölzen, wo wenig Sonne durchdringt, sind die falsche Alraunwurzel oder die Waldsteinie gut geeignet. Andenpolster oder Thymian gedeihen besonders auf trockenen Böden, während Bleiwurz und Schlangenknöterich feuchte Böden lieben.

Auch an Böschungen oder bei der Beetbepflanzung machen sich Bodendecker gut, sowie in allen Galabau (kurz für Landschafts- und Gartenbau) Bereichen, wo schnell eine Deckung der Flächen erzielt werden soll, sofern sie wenig betreten werden. Zwar gibt es spezielle „begehbare“ Bodendecker, die als praktische Alternative zum Rasen gelten, da sie weniger gewässert und nicht gemäht werden müssen, sie sind jedoch nicht annähernd so trittfest wie ein Rasen. Geeignet sind sie in Ihrem Bepflanzungskonzept beispielsweise auf Gartenwegen zwischen Trittsteinen oder zur visuellen Trennung von Staudenbeeten. Zu den begehbaren Arten gehören unter anderem Sternmoos, Teppich-Verbene oder auch ein Fiederpolster.

Sie möchten die richtigen Bodendecker für Ihren Landschaftsbau oder Gartenbau auswählen? Unser Gartenbauprofi besucht Sie gerne und berät Sie bei der Bepflanzungsplanung.

Die passenden Bodendecker für den Galabau

Natürlich entscheiden nicht nur Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit über die Wahl der passenden Bodendecker im privaten Gartenbau oder im groß angelegten Landschaftsbau, auch auf die gewünschte Optik kommt es bei Ihrem Bepflanzungskonzept an. Gerade bei der weitläufigen Beetbepflanzung auf öffentlichen Geländen sind Bodendecker eine schlaue, robuste und günstige Lösung zur flächendeckenden Begrünung. Zumal viele Arten attraktive Blätter oder Blüten besitzen, die das ganze Jahr über charmante Akzente setzen.

Grüne Bodendecker mit schönen Blättern

Wer ganzjährig pflegeleichte und witterungsrobuste Begrünung erzielen möchte, sollte am besten immergrüne Bodendecker pflanzen, die attraktive Blätter besitzen – sei es zur Unterpflanzung von Hecken oder für die Beetpeflanzung. Im Schatten oder Halbschatten gedeihen beispielsweise Haselwurz oder Kriechspindel gut, die zudem auch im Winter grün bleiben. Der Haselwurz gehört dabei zu den langsam wachsenden Arten, und Sie benötigen pro Quadratmeter Fläche rund 15 bis 20 Pflanzen, um ein deckendes Ergebnis zu erzielen. Die Kriechspindel eignet sich zur Anpflanzung an einer Mauer, da sie bis zu zwei Meter in die Höhe wächst. Sie gedeiht am besten im Halbschatten oder in der Sonne, Ganzschatten sollte jedoch vermieden werden. Sie benötigen zudem nur eine Pflanze pro Quadratmeter. Die Blätter der Kriechspindel werden bis zu sechs Zentimeter lang, sind elliptisch geformt und laufen spitz zu. Oftmals ist die Blattaußenseite heller als das Blattinnere, was attraktive Akzente setzt. Von Juni bis Juli trägt sie weißlich-grüne Blüten, einige Sorten bilden auch Früchte aus, die weiß-grün oder rötlich gefärbt sein können.

Wunderschöne Blätter besitzen auch Elfenblumen, die im Sommer wie im Winter grün sind, im Schatten oder Halbschatten gut gedeihen und wenig Wasser benötigen. Sie brauchen acht bis 15 Pflanzen pro Quadratmeter, und Elfenblumen werden nur zwischen 20 bis 35 Zentimeter hoch. Insgesamt gibt es um die 50 Arten, so dass Sie bei der Gartengestaltung eine breite Auswahl haben. Die Unterart “Frohnleiten” gilt als einer der besten Bodendecker zur Unkrauteindämmung.

Lassen Sie sich beraten, bevor Sie Bodendecker pflanzen! Wir helfen Ihnen gerne bei der Bepflanzungsplanung und bei der Wahl der Arten, die sich am besten für Ihre Gartenbepflanzung eignen!

Bodendecker mit schönen Blüten

Sie wünschen sich Bodendecker mit besonders schönen Blüten für Ihre Gartenbepflanzung? Auch hier hilft Ihnen ein Gartenbauprofi bei der Auswahl der richtigen Pflanzen für Ihren Landschafts- oder Gartenbau. Natürlich zählen bei blühenden Bodendeckern neben Lichtverhältnissen und Boden auch die Blütezeit und bei der Beetbepflanzung, dass das Bepflanzungskonzept optisch stimmig ist.

Wunderschön sind die Blüten der Teppich-Glockenblumen oder Polsterglockenblumen, die von Juni bis August blühen und sich besonders gut für die Beetbepflanzung eignen, da sie nur etwa 15 Zentimeter hoch werden. Reizvoll sind auch braunrote Stachelnüsschen, die von Juni bis Juli blühen und kugelförmige Blüten sowie rote Früchte tragen. Sie werden 5 bis 10 Zentimeter hoch und sind sogar begrenzt begehbar. Besonders gut gedeihen sie in sonnigen Bereichen. In der Gartenbepflanzung machen sich Stachelnüsse besonders gut in Steingärten, Kiesbeeten wie auch in bunten Blumenbeeten.

Lassen Sie sich von uns beraten, um Ihre Bepflanzung mit Bodendeckern optisch stimmig zu gestalten und die blühenden Arten zu wählen, die am besten in Ihr Bepflanzungskonzept passen.

Bodendecker gegen Schädlinge

Bodendecker lassen sich sinnvoll in der Gartenbepflanzung wie auch im Landschaftsbau nutzen, um Unkraut zu verhindern, aber auch, um Schädlinge fernzuhalten. Besonders lästig ist Schneckenfraß, wenn Nacktschnecken die sonst so robusten Bodendecker heimsuchen. Bergenien eignen sich besonders gut zur Abwehr. Die Staude mit schönem Blattschmuck ist zudem nicht nur immergrün, sondern besitzt auch traumhafte Blüten, je nach Art in Rosa oder Weiß. Beliebt sind Bergenien in der Gartenbepflanzung zudem deshalb, weil sie schnell wachsen und dichte Abdeckung liefern. Auch Andenpolster oder der Storchschnabel mit seinen attraktiven weißen oder lila Blüten eignet sich gut, um Schnecken fernzuhalten.

Neben der Schädlingsbekämpfung unterstützen andere Bodendecker den Artenerhalt. Zu den bienenfreundlichen Arten gehören unter anderem Buschwindröschen, Katzenminze, mit besonders hohem Nektarwert, wie auch die wunderschönen Prachtspiere, die von Juni bis September ebenfalls reichlich Nektar bieten.

Sie möchten Bodendecker für Ihre Gartengestaltung wählen, die nicht nur Unkraut eindämmen, sondern auch Schädlinge abschrecken? Kontaktieren Sie uns, unser fachmännisches Servicepersonal berät Sie gerne dabei, die richtigen Arten für Ihre Gartenbepflanzung auszuwählen!

Bodendecker richtig pflanzen

Planen Sie die Bepflanzung mit Bodendeckern, zählt natürlich das Platzangebot sowie die Ausbreitung der Pflanzen und wie viele Sie pro Quadratmeter pflanzen sollten. Wer Bodendecker richtig pflanzen will, sollte auch über das richtige Zuschneiden gut informiert sein, damit sie gut gedeihen und langlebig sind, sich gleichzeitig aber nicht mehr als gewünscht verbreiten. Die Bepflanzung mit Bodendeckern sollte entsprechend Ihrer Bodenbeschaffenheit erfolgen und Klima wie auch Lichtverhältnisse berücksichtigen. Die meisten Arten sind robust und anspruchslos, weshalb sie im Galabau besonders beliebt sind. Beim Zuschneiden sollten Sie nicht nur beachten, wieviel geschnitten werden darf, sondern auch, wann die beste Jahreszeit dafür ist. Die meisten Arten werden jedes Frühjahr zugeschnitten, andere Arten wie beispielsweise bodendeckende Rosen, müssen nur alle vier oder fünf Jahre getrimmt werden.

Die Bepflanzung mit Bodendeckern ist nicht kompliziert, es empfiehlt sich jedoch einen Gartenbauprofi zu Rate zu ziehen, um sie richtig anzupflanzen und optimalen Wuchs zu garantieren. Wir beraten Sie gerne!

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